Warum Aussteigen?

Diese Gesellschaft, in der wir in der „westlichen Welt“ leben, ist eine Gesellschaft, deren übergeordnetes Ziel es ist, irgendwie an Geld zu kommen. Erfolg ist alles. Kapital ist das Wichtigste. Wer Besitz hat, gilt als wichtige Persönlichkeit, auch wenn ebenjene zu Wünschen übrig lässt. Der starke Charakter zählt nur, wenn er seine Fähigkeiten zur Besitzvermehrung nutzt.

Familienleben wird mehr und mehr die Ausnahme, immer mehr Menschen leben ein einsames Singledasein. In den – meist abfällig betrachteten – Ländern der sogenannten dritten Welt fehlt es zwar an vielem, doch der Familienzusammenhalt ist meist intakt. Deutlich wird das auch durch diese etwas andere Art der Patenschaft. Vereinsamte Menschen der „ersten Welt“ suchen Familien in den ärmsten Ländern der Welt als Paten (die offizielle Seite, sofern es sie gibt, habe ich nicht gefunden). Solche Sachen führen dazu, dass mir in dieser Welt immer unbehaglicher wird und ich darüber nachdenke welche Alternativen möglich sind. Kurzum, ich denke ernsthaft darüber nach, wie man auf realistische Art und Weise aussteigen kann. Dieses Blog soll der Diskussion dienen.

1.420 Gedanken zu „Warum Aussteigen?“

  1. Willkommen, du gefällst mir, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!!! Dein Job ist bestimmt zum kotzen! Sekten wird’s bei uns nicht geben—- Du bist richtig hier!!! Anfang 30? Erzähl mal… —- was hast Du vor?
    A.

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  2. Ich dachte wir glauben alle fest an den Ausstieg-..kannst du den auch sehen?

    Ps:Ist grad nur ein kleines Intellektuelles Gedankenspiel von mir*schmunzel*

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  3. Hey innerer Emigrant-

    Wenn man doch in Deutschland wenigstens noch für sich arbeiten könnte und das was man verdient auch noch bekommen würde…aber du zahlst ja erstmal mindestens 40% Steuern an unseren tollen Staat.

    Eigentlich ist das doch unser Problem. Das jemand mal irgendwann gesagt hat:
    „Das ist mein Land. “ Welche dreistheit man besitzen muss unser aller Lebensumfeld aka ERDE zu verkaufen. ich sag nur schön gelegenes Baugrundstück 1000m² Grundfläche = 250.000€ an den Staat.

    Der kapitalismus ist halt ausgebrochen und tun kann man da eh nichts mehr. wer nicht resigniert, den bestraft seine eigene psyche – mit depressionen, Krankheiten und mehr.

    Leute macht euch locker…das geht auch in unserer Gesellschaft. Hier kann Dir wenigstens keiner das Lebensminimum entziehen.

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  4. Doomdom, ich werde NICHT RESIGNIEREN; ALLES SO HINNEHMEN, HIER VOR MIR HINVEGETIEREN, weil ich zufällig kein Geld habe, ich werde da LEBEN, wo Grundstücke noch Peanuts kosten und ich mich dem kapitalismus entziehen kann… und wo der Begriff „Selbstversorger“ kein Fremdwort ist…….

    Deutschland: 40 bis 50 Stunden pro Woche Arsch aufreissen, Brutto 1700 €, Netto 900 €, minus Fahrkosten = 800 €, minus Verpflegung und Getränke, Verschleiß von Schuhen und Kleidung = 600 €, minus Miete für Naturlose Hundehütte auf 3. Etage, bleiben 150 € zum „Leben“…. geiles dasein, lebenslang Miete zahlen bis in die Zeit der „Restrente“, wenn man nicht vorher schon kapputtgeht, oder am Tropf hängt, tolle Gesellschaft, nicht war????

    A.

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  5. Alex, du musst einfach anfangen auf dein Herz zu hoeren und endlich ein Ziel ins Auge fassen. Nicht von Kuba ueber Italien, Ungarn nach China traeumen, sondern dir ein festes Ziel fixieren;-)
    Aber ich glaube du wartest noch auf die Richtigen Leute und die funkende Idee + event ein Maedel..Stimmts? *Schelmisch Grins*

    Lg Lukas

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  6. „Hast du eine Art Grundstatute fuer diese Komune, z.B Oekologische Menschen leben und arbeiten zusammen auf einem Oekohof oder Glaubensgemeinschaft, etc.? “

    GANZ FALSCH – kann nie klappen, alles Dinge die nur zu Streit führen.

    Jeder arbeitet was oder wenn er will, wie jeder seine Miete/Lebenskosten zusammenkriegt ist mir total Schnuppe, er muss es am Monatsersten haben: gespart, gearbeotet ion 10, 20, 90 Std als Autowäscher, Kloputzer; Pfarrer, Programmierer, Bei ebay erschachert, Altwaren verkauft, beim Übersiedeln geholfen, Schuhe geputzt, Strassenmusik, Sozialhilfe – MIR EGAL – Eigenverantwortung – freie Entscheidung.

    Religion, Politik, Hobbys, Tag oder Nachtschicht – wie es für denjenigen opasst, um so unterschiedlicher um so mehr bereichert es die Gemeinschaft — wie gesagt – ich muß ja auch nicht mit jedem großer Freund sein, mit jedem der Gruppe Kooperationen schliessen — das ergiebt sich dann eh von selbst – bei wem die Chemie passt und mit wem man sich weniger beschäftigt.

    Wer lieber selber kocht bleibt eben am Zimmer und braucht sich nicht an den Kosten der Gemeinschaftsküche beteiligen – wer nicht am Acker hilft bekommt auch nichts von dort zu essen, außer er tauscht es ein, wer kein Gemeinschaftsauto nutzt, muß nichts dafür bezahlen.

    Bin ich Gott, dass ich bestimmen kann was wer wrbeitet, glaubt, wie zu leben oder welche Partei zu wählen ist? JEDER muss selber wissen was er tun will oder muss, und sich mehr oder weniger integrieren…

    ____________________

    „Deutschland: 40 bis 50 Stunden pro Woche Arsch aufreissen, Brutto 1700 €, Netto 900 €, minus Fahrkosten = 800 €, minus Verpflegung und Getränke, Verschleiß von Schuhen und Kleidung = 600 €, minus Miete für Naturlose Hundehütte auf 3. Etage, bleiben 150 € zum “Leben”…. geiles dasein, lebenslang Miete zahlen “

    Die meisten Ösis sehen das wohl genauso, ich seh das aber Gruindanders:

    Die meisten Jobs 40Wstd * 1000 Netto, Fahrkosten 80, Kleidung/Schuh 0 (kauf ich gebraucht oder blligst und wird auch durch arbeit nicht schneller „hin, eine Hise trag ich 4 Jahre, ein Hemd bis zu 10 Jahre lang, wird eben geflickt), Miete zahl ich keine – im Notfall 100 Euro (klappt seit fast 8 Jahren so) bringt 920 zum leben, zwischen 2 und 500 spare ich wenn ich so einen Job gerade mache, bzw haue ich auf die Birne für mein Auto, Motorrad, Wohnmobil…

    Anderes Beispiel, DERZEITIGER LAUF: 15 WST als Kloputzer ~450 Netto, Fahrkosten 0 nur über die Strasse, arbeite nur max. an 3 Tagen/Woche freie Zeiteinteilung wie ich das will, Kleidung/Miete 0, Strom Dusche Waschmaschine bei NAchbar ca 60 Euro bleibt 390 langt bei drei Fahrzeugen und gutem Leben grade so…

    Anderes Beispiel als steirischer Selbstversorger: Arbeit wegen Sparbuch/Reisekasse füllen c a 260-400 Std/Monatlich(auch das ist möglich), nebenbei Selbstversorger LAndwirtscaft 2500 bis 3000 netto monatlich, KLeidung/Miete 0, Futterzukäufe/Pacht 200/mtl, Fahrkosten 1000 bleibt 1300-1800 zum sparen (für Essen 00!) UND keine Zeit zum Geld ausgeben (sehr großer Vorteil.

    Oder wieder anderes Beispiel, letzter fulltime-Job: Tankstellenkassier ca 1800 netto, 260 Wstd. Kleidung/Miete 0, Fahrkosten 100 Euro, Wurstsemmeln, Gebäck und abgelaufene Lebensmittel von der Tankstelle zum essen gratis, keine schwere körperliche Tätigkeit, kann jeder machen ohne je müde zu werden…

    Die Knackpunkte und das eigentliche „Aussteigen“ (wennman so will) sind:

    So wenig wie möglich ausgeben ( Miete, Kleidung; Futter) um nihct gezwungen zu sien etwas erwirtschaften zu MÜSSEN
    So viel wie möglich sparen ( um Visionen und Wünsche erfüllen zu KÖNNEN)
    Dabei so gut und einfach leben wie möglich, aber trotzdem alles erfüllen was es zum GLÜCKLICH SEIN braucht.

    Ich kenne Eure Buchhaltung nicht aber ich behauote:
    Ihr gebt zuviel aus
    Ihr verdient zu wenig
    Ihr leistet Euch zuwenig

    __________________

    Bis zum Wochenende wird es warm in meinem WOMO werden: hab heutre die Heizung eingebaut, jetzt muß ich noch die Gasleitung zurechtbiegen, verlegen und anshcliessen (am Freitag) – dann ist alles fertig, DasAUto ist auch schon fertig, muß ich noch beim TÜV vorfahren, das macht meine Frau wahrscheinlich morgen, war eine arbeitsreiche Woche, nur einen Tag für die Firma gearbeitet, aber es war trotzdem viel, morgen mache ich blau…

    LG Martin

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  7. hallooooo,

    ich bin wieder da – es wurde auch höchste Zeit, nach Hause zu kommen. Meine Nussernte stand an – und damit bin ich noch bis Ende dieser Woche beschäftigt. Ich habe einige Haselnußsträcher und drei Walnussbäume.
    Vor allem bei den Haselnüssen gibt es dieses Jahr eine sehr, sehr gute Ernte.

    Ab Sonntag bin ich wieder unterwegs, diesmal für zwei Wochen nach Weißrussland. Außerdem habe ich kein Internet, sondern schau ab und an bei einem Freund oder im IntenetCafe rein. Verzeiht daher meine seltenen Meldungen.

    Wie sah das Bauen mit Stroh aus:
    Das Haus war eineinhalb geschossig – 8,70 x 12 m in der Grundfläche – das Holzgerüst stand, als angefangen wurde. Es waren im Schnitt immer mindestens acht bis neun Menschen da, an einem Tag sogar zu zwölft.
    Das diesjährige Korn ist recht kurzhalmig und der Mensch mit der Presse hatte nur eine sehr alte, die zuletzt vor vielen Jahren gebraucht wurde und die erzeugte nur recht lose Ballen und das hieß: fast jeder Ballen musste nachgepresst werden. Der Holzaufbau war nach dem „inlett“-Verfahren erstellt worden – die Stroh-Einbaufläche war meistens einen Meter breit und zwischen 25 cm und der vollen Raumhöhe hoch. Diese Fläche ist rundum durch eine Strohballen-breite Bohle begrenzt. Der Einbau wurde immer an zwei bis drei Stellen durch 2-3 Leute-Teams durchgeführt – zu zweit wurden die Ballen mithilfe von Rutschblechen eingebaut – zuvor musste immer mindestens ein Ballen durch Umbinden gekürzt werden. In hohen Feldern wurde mittig eine Holzbohle als Zwischenlage, die vorher aber mit Wagenhebern nach unten gepresst wurde, eingebaut. Die Stimmung war immer gut. Es gab auch zwei Regentage und Lehmputz wurde nur an eine Außenseite an einem Nachmittag aufgebracht.
    An Gerät hatten wir: Elektrosäge, Motorsäge, Handsägen, mehrere Wagenheber, große Holzhämmer, Akkubohrer, Stahlbleche, Hämmer,
    Schrauben, Nägel, viele große Planen, lange Nadeln zum Umbinden, Strohbindegarn, Schubkarren, elektrische Heckenschere – ich hoffe,
    ich habe nichts vergessen.

    Zum Bauen mit Stroh:
    normale Häuser findet ihr unter
    http://www.fasba.de/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=5&Itemid=117&variation=3
    Fotos stelle ich ungern ins Netz, weil es nicht meine eigenen sind. Die Kosten dieses Bauens sind – vom Unternehmer ausgeführt – so TEUER wie das konventionelle Bauen.
    Wenn man selbst baut, bedarf es vieler Hände für das Stroheinbringen und dann folgt der 2-3 lagige Putz (innen + außen) und der Innenausbau.
    Also – sehr VIEL ARBEIT, wenn es preiswert sein soll.

    Zum Aussteigen:
    Aussteigen ist für mich Einsteigen – mein Ziel ist diesen Prozess bis Ende 2008 abzuschließen. Auf alle Fälle im Grünen, Wasser und Strom sollten vorhanden sein, teilweise selbstversorgend (Kartoffeln, Gemüse, Obst, Nüsse),
    ökologisch denken (Permakultur) und sich vernetzen, Bäcker, Arzt, Discounter und Café sollten maximal 10 Autominuten entfernt sein –
    besser 5 km.
    Mit Wochenzeitung, manchmal Tageszeitung, mit Radio und Internet,
    Und eher in Deutschland, vielleicht Österreich, auf jeden Fall innerhalb der EU.
    Günstige Grundstücke gibt es natürlich auch in Deutschland: http://www.bvvg.de/INTERNET/internet.nsf/vWPgKeys/LBN1U_001

    Begonnen habe ich meinen „Ausstieg“ vor drei Jahren, damals endete mein normales Berufsleben – vorher hatte ich in zwei Berufen gearbeitet Bautechniker (Zeichner lehre, Maurer, Bauleiter) und Programmierer,
    Heute bin ich auf dem Weg ziemlich autark zu leben, ohne TV (schon seit Jahren), ohne Kühlschrank (meine Lebensmittel müssen nicht gekühlt
    werden – außerdem habe ich einen Keller), halbierte Ausgaben (wenig Strom + Wasser), aber mit Auto, ohne Hartz 4 und die Rente bekomme
    ich erst 2016.

    Lebensgemeinschaft auf großem Grundstück:
    gemeinsames Häuschen mit Küche, Bad, Garten, TV (?), Internet, Auto (?),
    sonst jedem das, was er will – Bauwagen finde ich für den Start gut – Strohhäuser in Gemeinschaftsarbeit erstellt, sind besser.
    Stilles Wohnen muss möglich sein – Strohballen-Wände haben auch gute Schalleigenschaften.
    Billige Häuser mit großen Grundstücken haben den Vorteil, dass der vorhandene Bauplatz wieder genutzt werden kann.
    Billige Häuser sind fast immer marode und sie zu sanieren ist meistens wie „ein Fass ohne Boden“.

    Zur Ökonomie einer Gemeinschaft:
    wie wäre es mit Mini Gaststätte und Herberge an einer Fernwanderstrecke?
    Und natürlich Seminare – mich beschäftigt das ökologische bauen, die Bildhauerei und überhaupt Kunst (hab das mal sechs Semester studiert) – damit kann man wunderbare Seminare machen.

    @Alex
    ein paar mal hatte ich versucht, dich auf deinem Handy anzurufen, leider war es immer abgeschaltet. Wie wäre es, wenn wir uns Ende Oktober nochmal treffen? Vielleicht kommen noch andere dazu.

    @Martin
    deine Gemeinschaftsvorstellung (26. August 2007) gefällt mir gut.
    Die einfachste Entsorgung ist nicht die Sickergrube, sondern das Kompostklo, bringt hervorragenden Gartendünger, in 7Linden leben über 100 Menschen mit solchen Klos, aber dich reizt ein Garten zur Teilversorgung scheinbar nicht.

    @Traumzeit
    ich hatte im letzten Monat zweimal jemanden getroffen, den es nach Sibirien zieht. Ich finde Sibirien auch gut – aber ab Moskau drei Tage und vier Nächte mit der Transsib – und ich dachte Südamerika ist mit einem Tag Reisezeit schon viel zu weit weg!

    @alle
    wer wandert eigentlich auch noch gerne? Wie wäre es mit einer gemeinsamen Wanderung, bei sowas kann man sich wunderbar austauschen.

    Liebe Grüße an alle, Gerd

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  8. Hallo Alexander!

    Ich bin 23 und studier in Graz Zoologie wobei sich meine privaten Hobbis u.a. um Heilpflanzenkunde drehen. Kuba klingt sehr verführerisch, da wollt ich immer schon mal hin und vom Klima her wärs ein Traum. Der größte und wichtigste Unterschied zu Ö ist 1.die haben ein MEER und zweitens die Menschen!!!
    Ich weiß, dass es in Deutschland viele Arschlöcher gibt, aber Ö muss an zweiter Stelle stehen. Sag mal kennst du die Serie aus den 60ern od 70ern von der Familie Robinson die in Kanada ausgestiegen ist? Ich weiß einfach nicht mehr wie die genau geheißen hat, wollte die Serien runterladen, finde aber nichts!
    Der Mann in den Bergen und der Bär namens Ben kommen mir sehr bekannt vor, weiß aber nicht genau wo ichs hintun soll. Hat die Serie/der Film so geheißen?
    Also zu Österreich ist zu sagen, dass es nach außen hin schöner wirken muss als es ist. Ich wohne in einer kleinen Gemeinde in einem großen Haus im ersten Stock mit meinem Lebensgefährten (unten wohnen meine Eltern mit denen ich mich sehr gut verstehe). Wir haben 2000sqm Grund mit einem sehr großen Gemüsegarten und Obstbäumen und einem schönen Biotop. An meinem derzeitigen Wohnsitz gibt es absolut nichts auszusetzen, nur an der Umgebung, den Menschen in dieser Gesellschaft und dem Klima. Ich glaub genau deshalb ist es so ernst bei mir mit dem Aussteigen weil ich nicht in einer Plattenwohnung wohn, sondern viel Natur um mich habe und mich trotzdem nach mehr Natur und Ruhe sehne!
    Ich glaube mich ziehts ans Meer, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Menschen am Meer immer so viel herzlicher und aufgeschlossener sind als die Menschen in den Bergen. Wobei ich ja von Kanada was anderes gehört hab!
    Und natürlich wegen der endlos scheinenden Sonne. Da muss man ja glücklich sein. Also ich weiß eigentlich nur, dass ich mein Leben in eine andere Richtung lenken will als alle anderen. Weg vom Gesellschaftszwang und Gelddruck! Ich will nicht mehr Schuld am unsinnigen CO2- Ausstoß haben, der unsere Welt langsam aber sicher zerstört und unbewohnbar für unsere Kinder und Kindeskinder macht. Ich will mit dem Pferdewagen dort hin fahren wo hin ich will und den Rest zu Fuß gehen. Ich will nicht mehr 500m mit dem Auto fahren um 1l Milch zu kaufen und dafür 2mal die Woche ein Fitnesscenter dafür bezahlen, dass es mir hilft mein Sitzfleisch wieder loszuwerden. Diese Welt ist so paradox und heuchlerisch!Ich will darauf verzichten können, was nicht unbedingt notwendig ist und mich dafür 1000mal mehr über banale Dinge freuen können, wie ein Essen das ich aus selbst angebautem Gemüse gemacht habe. Ich glaube da irgendwo liegt der Sinn…ich weiß nur nicht genau wo…
    Ich glaube Alexander, der Mensch ist nicht von Natur aus ein Einzelgänger. Ich glaube du hast nur noch nicht die richtigen Menschen gefunden, aber ich glaube auf diesem Blog bist du schon mal auf dem richtign Weg! Gib nicht auf dafür zu kämpfen was dich glücklich macht!
    Viel Erfolg auf deinem neuen Lebensweg.
    LG ID

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  9. Bei mir dreht sich gerade alles darum wie viel Geld ich zusammenkratzen kann bis nächste Woche. Davon wird einem ganz mau…ich kann nicht aufhören rumzukalkulieren. Wenn der Winter doch schon vorbei wäre…

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  10. „Ich will mit dem Pferdewagen dort hin fahren wo hin ich will und den Rest zu Fuß gehen.“

    Ich dachte keinCo2 Ausstoß, schon bald werden Tierhaltende Betriebe (Landwirte) wegen der Dämpfe aus den Stallungen besteuert werden, ist immer wieder im Gespräch…

    „Ich will nicht mehr 500m mit dem Auto fahren um 1l Milch zu kaufen und dafür 2mal die Woche ein Fitnesscenter dafür bezahlen, dass es mir hilft mein Sitzfleisch wieder loszuwerden.“

    Und warum tust Du`s dann? Zwingt Dich jemand? Meiner unbedeutenden Meinung nach ost ohnehin jeder pervers, der für 500m auch nur an ein Auto denkt… Geh zu Fuß, dann sparst Du Dir das Fiotnesscenter auch och – und glaub mir, KEINER WIRD DICH HINDERN…

    „Diese Welt ist so paradox und heuchlerisch!Ich will darauf verzichten können, was nicht unbedingt notwendig ist und mich dafür 1000mal mehr über banale Dinge freuen können, wie ein Essen das ich aus selbst angebautem Gemüse gemacht habe.“

    Erklär mal: wie ist das mit der Freude? Wer verbietet die in Österreich? Freu Dich doch über Dein sebstgemachtes Essen, Du hast ja einen Garten wo Du es produzieren kannst.

    Ich schätze, Du hast ein ganz anderes Problem, nämlich mit Freude, glücklich sein. wie ich schon im vorigen Beitrag schrieb: mach doch einfach mal etwas das Dir Spaß macht und das Du willst (leiste Dir etwas, wenn Du so willst) ABER schieb nicht die Schuld auf eine ach so verhasste Gesellschaft, die kann nämlich nichts dafür – KEINER hindert Dich daran glücklich zu sein, außer Du selbst. Und wenn Dein Glück tatsächlich von dem nichtbenutzen eines KFZ abhängt dann benutz es einfach nicht.

    LG MArtin

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  11. Nee Martin, die ABGABEN sind zu hoch….
    lass uns mal die ganzen Zahlen beiseite legen, es ist zu theoretisch.

    @ instinctdefender, dank Dir für Deinen ausführlichen Beitrag. Meer ist natürlich herrlich, klar. Berge sind auch schön. Wo ich herkomme, ist nix davon, nur eine totale, annonyme Massenbevölkerung.
    „Der Mann in den Bergen“, war eine Serie von 1977, heist wirklich so, zumindest in D.
    Du wohnst im großen Haus mit Deinen Eltern in eigener Wohnung, hast einen Lebenspartner, 2000 m² Grund, mit Obst u. Gemüsegarten, schönes Biotop, wahrscheinlich ländlich???
    Ich verstehe nicht ganz, warum du so unzufrieden bist und Aussteigen/ Auswandern willst, ist die Gesellschaft auf dem Land so übel??? Da muss ich Martin recht geben. Wenn ich DAS hätte, was Du da hast, wär ich voll und ganz zufrieden und würde nicht ans Aussteigen denken… UND ICH WÜRDE ALLES ZU FUß ODER MIT DEM RAD ERLEDIGEN…. Mit dem Gesellschaftszwang und Gelddruck, da geb ich Dir Recht, das ist ja mittlerweile überall so im KAPITALISMUS, deshalb dachte ich auch an Cuba.

    Ich dagegen lebe in der totalen Scheiße, habe ÜBERHAUPT KEINE MÖGLICHKEITEN hier, lebe im sogen. „Ruhrpott“ in kleiner Etagenwohnung, OHNE NATUR, in einer furchtbaren, annonymen, dummen Masse von Menschen, bin dadurch immer noch allein, weil ich die Wohnung kaum noch gern verlasse. Sobald ich vor die Tür gehe, muß ich kotzen… mehr dazu weiter oben! Eins weiss ich, wenn ich hier bleibe, geh ich bald kaputt!!!

    Dein letzter Absatz ist nett, tut gut, dank Dir..

    LG. A.

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  12. Hi, Pinguinsteak, genau, das ist der Punkt. Wie geht’s Dir? Bist Du bald wieder reisefähig? Wo würdest Du denn in Zukunft gern leben wollen? Lass uns doch mal wieder kontakten….

    Alles Gute, Alex.

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  13. Grad ist was passiert, das muss ich Euch erzählen, vor lauter Freude und JA es ist mir schlecht:

    Das Telefon läutet, ein Freund, erzählt: Er fahre jeden Donnerstag zu einer Bäckerei, holt dort alles Gebäck ab, das übrig bleibt, an den anderen Tagen holt es die Heilsarmee, am Donnerstag nicht, deshalb kriegt es er, hätte nie gedacht das er so was macht, dass ich das Zeug von der tanke heimziehe und dann und wann Containern geh ist ja normal, aber der Jeste? – nun ja ist aber so, jetzt hat er ein Problem. Er hat kein Platz mehr für das Zeug, die Gefriertruhe platzt aus allen Nähten und der Kofferraum=voll, wegschmeißen zu schade, könnt Ihr nicht was brauchen?

    Ja ein bisschen, 30 min später hält ein Kleinbus vor der Tür, voll hinten unsere TK-truhe auch, meine Frau ist gerade bei den Nachbarn und füllt deren auf, damit wir das viele Gebäck und Süßwaren „unter die Leute bringen“ Es ist unfassbar, solche Mengen hatte ich noch nie an „altem“ Gebäck.

    Mir ist so schlecht, in meiner Freude habe ich auf der Stelle 2 Krapfen, eine Mohnschnecke und ein großes Nussstangerl gefressen. Wie ein ausgehungerter Drittweltler bin ich mir bei Anblick der Wahnsinns Beute vorgekommen und jetzt zwickts und beissts im Bauch wie nur was…

    Scheiß Österreich 😉 bin froh hier zu sein, und meine Nachbarn sind das auch. LG MArtin

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  14. Ich hab als Requisiteur schon so unmengen an nahrung gesehen, welche weggeschmissen wurde, dass es wiederlich ist, ein besispiel sind 2 volle Mülltonnen, von denen ca. 60 Prozent reine und frische Bananenmasse war und der rest halt schale. Bei Filmen kann es sein, dass die kostenlos fressen organisieren können über werbung oder sponsoring…habt ihr schonmal kartons voll mit sau teuren Müsli packungen gesehen, die ihr euch einfach nehmen könnt ?

    @Alexander Ich lese jeden Tag einige male was hier neues ist.
    Immoment mache ich nichts viel bin ja noch verletzt

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  15. pinguin, ananen Mann — mitnehmen, verteilen, gutes tun, kommtiommer wieder zurück. Wenns sonst keiner braucht (Freunde, Nachbarn, Verwandte, mann auf der Strasse) bringt mans eben in die Gruft, zur Caritas oder Heilsarmee Suppenausschankstelle.;
    Nix in die Container lassen ( oder doch? damit ICH was find wenn ich wieder mal Containern geh – dann aber sagen WO der BananenContainer steht LOL)

    LGMartin

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