Diese Gesellschaft, in der wir in der „westlichen Welt“ leben, ist eine Gesellschaft, deren übergeordnetes Ziel es ist, irgendwie an Geld zu kommen. Erfolg ist alles. Kapital ist das Wichtigste. Wer Besitz hat, gilt als wichtige Persönlichkeit, auch wenn ebenjene zu Wünschen übrig lässt. Der starke Charakter zählt nur, wenn er seine Fähigkeiten zur Besitzvermehrung nutzt.
Familienleben wird mehr und mehr die Ausnahme, immer mehr Menschen leben ein einsames Singledasein. In den – meist abfällig betrachteten – Ländern der sogenannten dritten Welt fehlt es zwar an vielem, doch der Familienzusammenhalt ist meist intakt. Deutlich wird das auch durch diese etwas andere Art der Patenschaft. Vereinsamte Menschen der „ersten Welt“ suchen Familien in den ärmsten Ländern der Welt als Paten (die offizielle Seite, sofern es sie gibt, habe ich nicht gefunden). Solche Sachen führen dazu, dass mir in dieser Welt immer unbehaglicher wird und ich darüber nachdenke welche Alternativen möglich sind. Kurzum, ich denke ernsthaft darüber nach, wie man auf realistische Art und Weise aussteigen kann. Dieses Blog soll der Diskussion dienen.
@KenPark..der zweite Teil kommt def. heute Abend. Hab es dieses Wohenende nicht mehr geschafft.
Bis spaeter, Lukas
Hi Leute,
@ Martin, dank Dir für Deine Info’s, Ö scheint sehr teuer! Mal schaun, was Michael aus Ö Norden so recherchiert. Du hast recht, es hört sich viel an, 942 Meter Höhe, ich will’s mir trotzdem anschaun, das Mariazeller Land bleibt auch interessant für mich. Wird sich noch ein Fleck in Ö finden, bestimmt… Hatte eigentlich ein wärmeres Gebiet geplant, aber sonst ist Ö meiner Meinung nach genau das, was ich schon immmer gesucht hab. Welche Stelle hast Du Dir den auserkoren?? Du lebst doch schon sehr schön, wie ich auf Deinen Fotos sah…
Kunsthandwerk- fantastisch!!! Könnten wir was draus machen……
@ Demian, wär toll, wenn wir uns mal in Ö treffen, Treffpunkt könnte Linz sein, wo Du ja sowieso hin willst… Villeicht kommt Martin und Michael dazu… müssen wir mal schaun….
LG, A.
Wenn Ö jetzt noch am Meer liegen würde………..
Alex doch nicht mehr Kuba ?
jo, KenPark ich schwanke noch… ich sehe einfach, allein, ohne Sprachkenntnisse, immense Umzugskosten, ärztliche Versorgung/Medikamente… Cuba würde ich gern, ich suche nur noch mögliche Alternativen. Du hast natürlich recht, der Unterschied ist sehr groß, nicht nur vom Wetter her… Ö. ist einfach mit LKW zu erreichen, es wird meine Sprache gesprochen… ähnliche Gesetze, wie hier, Hintertür nach Deutschland, falls es nicht klappt, allein durchaus möglich…
hast Du von Michael gelesen, wie fantastisch es da oben ist???
Bin in einer Orientierungsphase, Ö gefällt mir auch deswegen, weil ich in der Jugend dort viele schöne Urlaube dort verbracht hab, und ich die schönen Erinnerungen daran hab…
@ Michael: Bitte melden…
HI Alex,
Ich find das ja lustig, auf der einen Seite ziehts Dich ins warme, aufd er anderen interessierst Du Dich hauptsächlich für die Kältepols Östereichs *gg*.
Schau mal Im Fernsehen, Wetterbericht: MAriazellerland 8 C, Wien 15 C – sagt eigentlich schon alles. Und Wald/Mühlveirtel ist berühmt/berüchtigt für siene unednlichen saukalten Winter…
Mein Haus von dem Du Bilder gesehen hats (ist ja jetzt nicht mehr meines) war in einer der klimatisch günstigsten Gegenden der Oststeiermark, leider auf 750 HM. vergioss es, selbst dort wird kaum noch ein Paradeiser reif, nur unter müh und mit Altweibersommer oder/und vorziehen monatelang unter Dach/Folientunnel… Paprika probiert kein Mensch mehr und auch die die Paradeiser anbauen machen es nur als Hobby nicht wegen der paar Früchte.
In Österreich bringt das alles nur etwas wenn Du ganz unten in einem Obst/Weinbaugebiet liegst, sobald irgendetwas erhöht ist ist es nur Masochismus etwas anzubauen ( ausser Gerste als Futter für die Kühe…
Was mir noch eingefallen ist: Der Hof des SchäferHans wird ja nächstes Jahr frei. der ist in gemeindebesitz gleich neben dieser Steinskulpturen und wird wahrscheinlich wieder einen Pächter suchen. Ich schätze, das das sehr günstig zu bekommen ist, sind auch extrem schlechte Flächen und sicher Bedingungen mit Landschaftspflege im Sinne der Gemeinde damit verbunden, wird sich also kaum wehr interessieren, alles magere schlechte Wiesen, aber muss recht groß sein, landwirtschaftlicher Betrieb mit Betriebsnummer und EU Förderung die man natürlich auch bekommt.
Auf der Landkarte: LINDASBRUNN/ENZESFELD, NÖ, Hof ist in EinzellageWaldlage, aber Touristen wegen der Steinhaufen. Klima gut, anbauen wahrtscheinlich auch mphsam wegen der schlechten Böden… Schafe vermutlich Pflicht…
LG Martin
http://ortstafel.org/ortsnamen/006/2551__Enzesfeld-Lindabrunn_86.html
Der Hof liegt von Lindabrunn Richtung Aigen, noch zu Lindabrunn gehörend, aber schon ausserhalb…
LG M
Oohhh, überall Sossenflecken, T-shirt, Bildschirm, verdammt……
Du hast völlig recht, Martin, hab die Temperaturen in Ö wohl unterschätzt, 942 Meter über Meeresspiegel ist verdammt hoch, wahrscheinlich schön klar aber es zieht gewaltig, Frostgefahr für meine Paradeiser, Paprika… Du hast selbst auf 750 Meter gelebt, wo zieht es Dich jetzt hin???
Der Hof von Hans interessiert mich nicht besonders, die Gründe hast Du bereits genannt.
Hast Du Michael’s Beitrag von gestern 12.07 Uhr gut gelesen? Er beschrieb das Klima als sehr schön, mit 4 Wunderbaren Jahreszeiten… klar, Südseeklima ist’s nicht, weiß ich. Würde natürlich gern ein Wärmeres Klima haben, sehe aber Einfach die Probleme, solange ich ganz allein bin, die Sprache, und meine geringe Finanzielle Möglichkeit, bietet sich an, in der Nähe zu bleiben. Cuba ist immer noch mein Traum, scheint mir sehr schwer umzusetzen, wegen Geld, Sprache, allein macht keinen Sinn.
Was Michael da beschrieben hat, gefällt mir außerordentlich gut, weil es meiner Lebensweise vom Ausstieg entspricht, die beiden sind Astronomiebegeistert, die wunderbaren Tiere, Kunsthandwerk, wo findet man Aussteiger mit diesen Interessen??? Wie ein sexer im Lotto die beiden, Michael scheint sehr sympatisch, man könnte eine kleine Kommune gründen…….
Cuba, nur zu zweit, villeicht ergibt sich noch etwas mit Katrin…
Italien ist abgehakt, bleibt noch Südfrankreich, Kroatien (Gleiche Probleme wie Italy) Ungarn, die platte Graslandschaft mit Ziehbrunnen alle paar km.
Denkt an EU-Rechte, Krankenversicherung, Sprache…..
Ungarisch ist eine der schwersten Sprachen, Franz. ist auch schwer…..
Also, was bleibt???? Wo kann der kleine Aussteiger heutzutage noch hin???
Möchte trotzdem gern mal zu Euch nach Ö zum Kennenlernen, quatschen, Mariazeller Land und Michael besuchen, Probewohnen, Du hast keinen festen Wohnsitz zur Zeit??? Wenn Michael nun eine supergeile, billige Hütte findet, würd‘ ich’s mal versuchen, allein wegen meiner Astrobeobachtungen……..
Du siehst, wie schwer mir die Wahl fällt……..
Mit fett € kannst Du ÜBERALL hin, auch nach Australien, USA, Kanada…
Kanada ist NOCH kälter als Ö.
LG. A.
Na – Kanada und ales andere was kälter ist als Ö schliesse ich natürlich genauso aus, wie eine Höhenlage in Ö wo nichts mehr so richtig wächst…
Vergiss die Sorge um den Nachtfrost der Paprika und Paradeiser, Paprika kannst Du dort oihnehin nicht pflanzen, und Paradeiser werden auch nicht wirklich Ertrag briungen. ohne Frucht kannn auch nichts abfrieren.
„Er beschrieb das Klima als sehr schön, mit 4 Wunderbaren Jahreszeiten…“
Ich habs gelesen, ABer das ist KEINE Beschreibung sindern Schwärmerei, ich kenn das Klima dort. Eine Beschreibung würde so aussschauen: Wir haben im Sommer 25 C Celsius und leichten wind so dass es nie heiss wird, im Winter bis -25C, Lange Übergangszeiten, oft eine kühle erfrischende Brise…
Wir ernten jährlich Rekordzahlen an Paprtika und Paradeiser und haben heuer neben unserer Kiwiplantage den ersten Versuch gestartet Wassermelinen zu ziehen was nicht den Wahnsinnsertrag brachte, aber für den Hausgebrauch ausreichte…
„Klima sehr schön , wunderbare Jahreszeiten“ sagt praktisch NICHTS aus.
Mag ja sein das es schön sien kann im Winter am warmen Ofen zu sitzen und das es den beiden dort echt gut gefällt. Was wunderbare Jahreszeiten sind weiß ich nicht – aber eines weiß ich ganz sicher:
Man kann sich dort nicht mit Obst und Gemüse selbst versorgen, es ist teuer dort und Du wirst nichts in Deiner Preisklasse finden.
„geringe Finanzielle Möglichkeit, … in der Nähe bleiben“
In der Nähe bleiben finde ich immer eine super Idee, alleine wiel man die Sitten und Gebräuche besser abschätzen kann, eine Ahnung von der Rechtslage hat und man die Sprache wirklich spricht… Ich würde zwar auch mit einer Gruppe deutschsprachiger woanders hingehen, aber in Wahrheit geht nnichts über ein Land das die Muttersprache spricht…
Ich sags Dir ganz ehrlich. Bei Deiner finanziellen Lage würde ich keinen Gedanken daran verschwenden, eine Liegenschaft zu erwerben. Weder hier noch da. Eine Chance für Dich sehe ich darin, Dich entweder eioner bestehenden Gruppe anzuschliessen (Art Untermieter) oder bei einer neuen gruppe gegen kleines monatliches Entgelt unterzukommen. Das wenige was Dir nach der Übersiedelung bleiben wird, würde ich nicht ausgeben – Du wirst es schneller brauchen als Du denkst.
Es werden immer wieder Investitzionen getätigt werden müssen (Strohhaus bauen, Zimmer renovieren, Zahnersatz, Schuheinlage, irgendwann mal vielleicht eine Bahnkarte oder ein Eis)… Ich würde alles was möglich ist zusammenraffen und irgendwo leicht verfügbar anlegen – bis es gebraucht wird, etwas aufbauen kannman damit nicht, wahrscheinlich nicht mal in Kuba, es ist ein Notgroschen.
EIne andere, aber ständig mit Räumung bedrohte Möglichkeit wäre das besetzen eines Hauses, was in aller Regel nichts oder fast nichts kostet. Wird aber keine wirkliche Zukunft sein.
„man könnte eine kleine Kommune gründen…….“
Könnte. Ich habe Michael ja gefragt WS die Pläne sind und er hat es eindeutig beantwortet. Eine Komune kommt darin nicht vor. Er möchte dort seinen Lebensabend der etewas früher beginnen wird verbringen. Einige Tiere halten, was durchaus realistisch und für das Klima passend ist, Kunsthandwerk treiben. Dritte kann ich aus seinen Plan nicht herauslesen.
Na ich hab schon festen Wohnsitz, Nationalpark Donauauen, Wiener Stadtrand, Donauinsel. Ein kleines Haus ohne Wasser/Kanal/Heizmöglichkeit und meinen BUs als „mobilen Zweitwohnsitz“. Das Haus kann ich bis Ende 2008 bewohnen und kann bis dahin nach eigenen Gutdünken von mir bewirtschaftet werden.
Na wenn Du nach Österreich kommst, lass es mich wissen, würde mich auch über ein Treffen freuen…
LG MArtin
Hallo Leute!
Ich hab erwartungslos das Wort Aussteiger gegooglet und hab diesen blog gefunden und bin noch immer ganz fertig!
Ich hätt mir ja nie gedacht, dass es mehrere so Kranke gibt, die tatsächlich ans Austeigen denken und noch dazu sogar Österreicher wie ich!
Ich bin Biologiestudentin und zurzeit sehr unglücklich in dieser mir aufgezwungene Gesellschaft, die wie mir scheint das richtige Leben verlernt hat!
Ich denke schon Jahre ans Aussteigen, habs inzwischen versucht in Auswandern umzuwandeln, weil das Echo so negativ war, aber ich glaub ich will definitif nicht auswandern sondern aussteigen!!!
Ich seh mir jeden morgen in Kabel 1 „Unsere Kleine Farm“ an (so ziemlich das einzige das ich mir im Fernsehen ansehe) und bin danach immer ganz verstört wenns aus is, weil ich dann in meine Welt zurück muss. Also so eine kleine Farm wie die der Ingalls und so ein Dorf in der Nähe wie Walnut Grove in dem so herzlich Menschen leben, das wär schon schön!
Ich glaube man müsste sich organisieren, wie in dem Film“The Village“, hat den wer gesehen? Das wer absolut geil Menschen zu finden die gleich denken und gemeinsam ein Dorf zu errichten, in dem alle sich die Arbeit teilen und das sich komplett selbst versorgt! Ich finds schade dass noch niemand dran gedacht hat so etwas auf die Beine zu stellen. Ich muss ehrlich sagen ich traus mir nicht zu, aber ich wär sofort dabei!
Hinzu kommt noch dass ich auch nicht weiß wo hin ich soll, ich kann schwer die ganze Welt bereisen (dazu fehlt mir auch das nötige Kleingeld) um mich dann zu entscheiden. Zuerst wollte ich nach Australien, aber jetzt tendier ich doch eher zu einer Blockhütte an einem See in Canada. Aber die Kälte dort ist der Tod für Gemüsebauern ( und dass sollte ich als Vege sein)!
IUch finds auf jeden Fall super diese Seite gefunden zu haben und zu sehen dass noch mehr Menschen so denken wie ich.
LG ID
Hey , cool das immoment wieder so viele neue kommen 🙂
Hi instinctdefender,
Herzlich willkommen, noch eine Östereicherin, das passt, du kommst gerade recht, darf ich fragen wie alt Du bist, sicherlich noch sehr jung, als Biostudentin, ein interessanter Bereich, dann kennst Du Dich bestimmt schon gut mit Tieren und Pflanzen aus, gute Vorraussetzung für den Ausstieg! Hast Du mal „den Mann in den Bergen“ gesehen, mit Dan Haggerty und dem „Hausbären“ Ben??? Kennst Du Gerhard Schönauer, er lebt auch irgendwo in Ö. Ich find’s romantisch. Schon mal was von Öff Öff gehört? Er lebt in Ostdeutschland im Wald in Erdhöhle, futtert alles roh, Würmer, Beeren… er war in den letzten Tagen im TV. Faszinierend. „The Village“ sagt mir nix. Die Idee eines kleinen Dorfes, eine Kommune hatten wir hier im Forum weiter oben schon ansatzweise geplant, denke aber, es wird schwer, feste Gemeinschaften zu finden. Ist auch mein Traum, allein macht alles keinen Sinn, obwohl ich Einzelgänger bin.
Kanada ist zu kalt für Obst und Gemüse… Australien sicher Hochinteressant, Du brauchst aber: Visum, Geld, Arbeitsplatz, Aufenthaltsgenehmigung, wie in den meisten anderen Ländern, die Interessant wären… Mich wundert’s dass Ihr in Ö ans Aussteigen denkt, ist doch ein schönes Land. Ich lebe im Moloch von 18 Mio. Einwohnern, nennt sich NRW, „Ruhrpott“, hier ist eine riesen Masse von Wirtschaftsflüchtlingen, ungebildeten, dummen Menschen, hier lebt man in „Etagenwohnungen“, es ist höchste Zeit für mich, in die NATUR auszusteigen bzw. „Zurückzukehren“… Leider entscheidet immer das Geld, was man machen kann und was nicht. Und wie ein Leben aussieht. Dieser Kapitalismus ist mein Problem, diese Ungerechtigkeit, für mich als Arbeitsloser und Aussteiger wäre ein „Sozialismus light“ eine schöne Sache. Dieses Lebenslange Geldscheffeln, und nie auf einen grünen Zweig kommen ist für mich abartig. Deswegen habe ich schon lange an den „Sozialismus unter Palmen“ gedacht, Cuba…. Was hältst Du davon??? Dort könnte man so eine kleine Kommune gründen….
Ich habe mich in den letzten Tagen über Ö schlau gemacht, Michael und Martin haben mir schon viele Infos gegeben, vielen Dank an dieser Stelle, finde Ö nach wie vor hochinteressant, Klima/Temperaturen machen mir sorgen…
Bekanntlich kann man nicht alles haben! Ö wäre für mich perfekt, nur da wo ich in Ö gern leben würde ist’s eindeutig zu kalt. Bayerischer Wald ebenso.
Mal sehen, wo’s uns hinzieht… Wo würdest Du den gern leben, was sind Deine Träume und Wünsche???
Alles Gute, Alexander
@ Martin, hab mir gerade die Ungarischen Bauernhäuser angesehen, könnte was dabei sein, günstig…
A.
Kompromiss zwischen Ö und Südeuropäischem Klima mit weniger Brand- und Trockenheit: Südfrankreich oder ehemaliges Jugoslavien, südl. von Ö……..
Hallo instinctdefender
,
wo lebst und wo studierst Du denn?
Alex, ja schon günstig, Aber UNGARn ist halt landschaftlich sehr reizlos…
Ich hab auch Italien noch nicht endgültig abgehakt. Bin von IOrt her flexibel, das was ich asl Problem sehe ist die Gruppe.
Wenn die Grupppe passt sitd er Platz denke ich kein Problem mehr. Aber find mal die richtigen Leute, und selbst dann muss man 5-10 Meinuingen unter einen HUt kriegen. Aber nehmen wir mal an es finden sich 5 Oarteien. JKeder hat 5000 Euro durchschnottlich die er kin die „Genossenschaft“ oder „Verein“ einbringt =25000 findet man sicher was. Vielleicht hat jeder aber 10000, 20000 oder 50000 erspart dann sind auch schöne Grindstücke in Österreich ins ehr tollen und gefragten LAgen durchaus realisierbar… und bleiben noch Reserven.
Aber es scheitert an dr Gruppe, den Menschen und deren interessen. Man kanna uch anders rechnen. Jeder hat nur 3000 Euro (da sind wir dann in Deinen Bereich) – 20 Menschen tuin sich zusammen = 60000 Euros —auch machbar.
Gerhard Schönauer lebt in Kärnten in der Nähe von Villach, an der italienischen Grenze. Auch sehr gutes Klima für Selbstversorgeer aber nahezu infinanzierbar…
LG Martin
Hey Martin 3000 Euro muss man auch erstmal haben. Soviel plus Flugticket will ich fuer Indien sparen. D.h, wenn ich einen strickten Sparkurs einhalte und anfange in 2 Wochen in nen Pub zu arbeiten, dann brauch ich auch gut 8-12 Monate. Je nach verdienst.
Wenn man nicht gerade geerbt hat oder so ein guter sparer ist, dann sind 3000 ne ganze Menge.
Ich mein ja nur, da ich das Gefuehl hab bei Euch solls dieses Jahr noch was werden;-)
Lg an alle und besonders an die „neuen“
auch so..Martin, woher nimmst du 20 Menshen die es laenger als ein halbes Jahr miteinander aushalten?
@ Martin, ja der Schönauer war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, war sehr günstig damals, er hat fast alles selbstgebaut bis aufs Fundament.
Ja, die Gruppe, wie soll sie entstehen, DAS ist die Frage. Wieviele Leute sollen es sein? Zu zweit ist auf jeden Fall besser als allein. 4er oder 6er oder 8er Gruppen? Kommt auf die gegebenheiten an, jeder spezialisiert sich, umso größer die Gruppe insgesamt, umso mehr „Splittergruppen“ bilden sich, wo jeder sein eigenes Ding macht… sollen es Pärchen sein, oder Singles? ich denk von allem etwas, es muß halt harmonieren, die „chemie“ muss stimmen… mal sehen, was sich ergibt…
Finanzen: kann natürlich nicht jeder die gleiche Summe aufbringen. Auch hier ist Dein Ansatz schon richtig. Ich kann in 2 Jahren noch meinen Bausparbetrag ausbezahlt bekommen, Privat kann ich villeicht eine Hilfe bekommen, wie auch immer, schaun wir mal…
A.
20 sind mir zuviel! Höchstens 6 bis 10 Leute, jeder ein eigenes Zimmer…
Soweit ich weiß wurde auch Schönauer nichts in den Schoß gelegt, sondern hat er mehr als 10 Jahre hart gearbeitet um das kapital fü´r seine Vision zu erarbeiten. Hausneubau kostet mit all den Rennereien und Prozessen die er machen musste um überhaupt in dieser Lage bauen zu können ein viuelfaches einer alten Baracke die schon da ist. Noch dazu hat er 2 Häuser gebaut und zweo Grundstücke gekauftm, durchj seine Scheidnug ist das erste in die Hände der Frau gefallen…
Lukas, ich gehe davion aus, das Leute die aussteigen wollen und das aktuell durchziehen bereits angespart haben, die meisten haben ja auch mal ganz normal gelebt. 3000 Europ verident man in 3 Monaten, mit Überstunden in 2, Gutbezhahlt ( soll ja auch Aussteioger mit akademischen Titel geben, und mit Überstunden in 3-4 Wochen, wer weniger ausgibt hat mehr von leben. Ich brauche als Hilfsarbeiter für 3000 Euro kein halbes Jahr zum sparen. Ègal on als Kloputzer, Tankwart, Lagerarbeiter oder bei Leasingfirma.
„woher nimmst du 20 Menshen die es laenger als ein halbes Jahr miteinander aushalten“
erstens sollen diese Menschen nicht im selben Bett schlafen soindern mehr oder weniger miteinander kooperieren, jeder nach seinen Gefühlen uind Wünschen, ich lebe auch in einer Straße und habe 4 nachbarn und steige mit keinem ins Bett , kome aber trotzdem (oder gerade deswegen) mit allen gut klar und habe eine nette Gemeinschaft mit allen.
zweitens rede ich von 5- 10 Menschen, der Rest sind rechenbeispiele
drittens hast Du vielleicht schon gelesen, WAS das PROBLEM an der Sache ist? – die Menschen, die Gruppe und die Interessenten und EGOs der einzelnen…
@ Alex: ich glaube auch das es ganz egal ist – von allem etwas, von nichts zu viel, jeder der will und sich einem ganzen unterordnen oder auf seinen eigenen bereich zurückziehen kann – auch wechselweise, lose Verbände, Kooperationen selektiv nach Gegebenheit anpassen, eigenverwaltet und – verantwortlich — anders kann es nicht gehen sindern nur in einem Krieg wie der heutigen Gesellschaft enden.
LG Martin
Man kann das Beispiel auch anders rechnen, deshalb fragte ich in den letzten tagen, obe ien MIete nichta uch interessant wäre, hhab das schon mal wo vorgerechnet, weiß aber nicht mehr wo:
war damals so aktuell, Bauernhof Südburgenland 300 m² Wfl + Nebengebäude 500 Euro mtl
30m² per Person= 10 Personen plus mögliche Wagenstellplätze Euro 50 mtl pauschal (so was würde ich zB mieten, zur Berechnung uninteressant, ein kleines Beibrot, bleiben wir bei denHausbewohnern, allen die feste Wände und Ziegel rundum brauchen…)
Miete 500
Betriebsksoten 500
Gemeinschaftswagen 200 (Sprit zahlt jeder selbst Anschaffung , den schenk ich Euch)
Reserve , Reparatur , Lebensmittel, etc 1000
2200/10 = 220 pPerson inkl essen.
selbst wer nur einer geringfügigen Beschäfttigung nachgeht (10-12 Wstd, 349 Euro Versicherungs- und Steuerfrei) kann so gut leben und ist für 50 Euro/mtl. Kranken und Pensionsversichert
monatliche Gesamtbelastung 270 Euro verbleibt ein Taschengeld/Sparbetrag von 70 Euro.
LG Martin
So jetzt hab ich die alte Rechnung gefunden – und da ist jetzt auch der richtige betrag für die geringfügigkeit drinn, und auch weitere Spinnereien bezüglich Gemeinschaft, wie könnte es praktisch aussehen:
http://forum.coforum.net/viewtopic.php?t=759&postdays=0&postorder=asc&start=30
26martini06 hat Folgendes geschrieben:
Wie definiert Ihr eine für Euch interessante Gemeinschft?
Was müßte diese erfüllen?
Ich habe zwar den Eindruck, das sich hier niemand für irgendeine Gemeinschaftsform interessiert, werde aber trotzdem meine definition einer „interessanten“ Gemeinschaft weiterbearbeiten.
Viele haben sich bisher jedenfalls nicht zu Wort gemeldet…
26martini06 hat Folgendes geschrieben:
___________
Ich wünsche mir eine freie, deutschsprachige, alternative Lebensgemeinschaft mit der Zielsetzung niedrige Pro/Kopfkosten sowie teilweise Selbstversorgung in einer schönen lebenswerten Gegend zu vereinbaren.
Diese „Kostensenkung“ für die einzelnen Mitglieder soll durch das gemeinsame (Mehrfach) Nutzen von Räumlichkeiten wie in einer (vergleichbar) StudentenWG entstehen. ZB können Sanitärräume, Wohnbereiche und Küche gemeinsam genutzt werden, Durtch gemeinsames Kochen und einkauf von Großpackungen Versorgungskosten verringert werden, die Mitglieder sollen aber auch einen privaten Intimbereich haben, der nur ihnen zugänglich ist und ihnen Ruhe und ein “ individuelles zuhause“ bietet…
26martini06 hat Folgendes geschrieben:
Freundschaftliches Miteinander gehören für mich genauso zu diser Vision wie das organisieren von gemeinsamen Aktivitäten. Weiters könnte ich mir gut vorstellen Fahrzeuge und Wohnraucm, (Küche/Bad)gemeinsam zu nutzen,
Dasbei sollte weitgehendst die FREIE ENTSCHEIDUNG im Vordergrund stehen, Kooperationen sollen freiwilig unter den Mitgliedern geschlossen werden undArt ud Umfang der Gegenleistungen bzw Ausgleich der „Energien“ individuell vereibart werden können.
Meinen äusserst gonstigen PKW könnte ich zB als Gemeinschaftsfahrzeug zur Verfügung stellen (Durchschnitt der letzten 2 Jahre etwa 18 ct je KM all inklussive). Ein leistungsabhängiges KM Geld könnte in eine Gemeinschaftskasse fliesen und Gewinne daraus nach gemeinsamen Beschluss in der Gemeinschaft zum Wohle aller investiert werden…
26martini06 hat Folgendes geschrieben:
einen TauschFlohmarkt auch für Außenstehende zu organisieren der auch einem Tauischring angeschlossen sein könnte und innerhalb dem die Mitglieder der Gemeinschft NICHt gegeneinander aufrechnen sollen.
In diesen könnten Mitglieder alle nicht mehr benötigten aber fiunktionstüchtigen Gegenstände abgeben und vorhandene gerade benötigte Gegenstämde herausnehmen, einnahmen aus dem Tauschkreis (von Aussen) könnten wieder der Gemienschaftskasse oder dem Tauschbazar als NAtrualien zugute kommen…
26martini06 hat Folgendes geschrieben:
Meine Gemeinschft hat als oberstes Prinzip die Meinungs und Glaubensfreihet der Mitglieder , ist nicht religiös oder esoterisch belastet und die Mitgliedre sind auch wirtschftlich weitgehend selbstständig.
___________
Da die Kosten für den einzelnen extrem gering gehalten werden sollen (einfaches LEben, Kostenteiluing, Mehrfachnutzung etc) würde für die meisten Mtglieder ohne weiters eine Teilzeit oder geringfügige Beschäftigung zur Absicherung der Lebenskosten und einiger einfacher Wünsche ausreichen. Miteen würde ich nach beanspruchter „Privatfläche“ Betriebskosten anch Personen/Bewohner abrechnen.
__________
Praktisches Beispiel:
OBJEKT: Bauernhof inm Südburgenladn, auf Grundstück 7000m², Wohnfläche (alles neu saniert, heutiger Stand der Zeit) etwas mehr als 300m², zahlreiche Nebengebäude.
Miete (der Hof ist real) 500 Euro
Betriebskosten (je Bewohneranzahl, Gesamt inkl Kanal, Strom, Heizung) ? 500 Euro
Gemeinschaftsfahrzeug (je KM Leistung)? Euro 200
Essenszukäufe (Selbstversorgung teilweise möglich, 7000m² Fläche vorhanden) je anch Einsatz, INteresse der Mitglieder und VErbrauch ? Euro 300
Wahrscheinlich habichne MEnge vergessen ist ja jetzt nur mal irgedneine Annahme Euro 500
Gesamt 2000 Euro
Gesamtwfl ca 300 m² Intimbereich per Person etwa 20m² Rückzugszone
bleiben 100m² Gemeinschaftszone bei 10 Mitgliedern/Personen
EURO 200 für eine durchschnittliche Person/mtl.
Eion geringfügig Beschäftigter Steuer und sozialversicherungsfrei verdient im Minat in Ö bis 330 Euro/mtl und kann sich um 50Euro/mtl freiwillig Kranken und Pensionsversichern was die GEsamtbelastung auf 250 Euro hebt. Verbleibt ein Taschengeld von 80 Euro zur freien VErfügung bei eiern WEochenarbeitszeit ausserhalb des Hofes von 10 Wstd (geringfügige Beschäftigung), wer mehr brauich oder will darf auch mehr arbeiten, wer mit weniger auskommt muss weniger tun, man kann auch slebstständiger erwerbstätigkeit, Künsten oder oder anchgehen um sioch zu finanzieren das ist jedem selbst ü+erlassen .- freie Entscheidung…
was hält die Eurotopia-Internetgemeinschaft davon ?
(wer gute Nerven hat kann auch den ganzen Thrad lesen, ist halt mühsam, sehr viel Schrott zwischen den brauchbaren Aussagen: http://forum.coforum.net/viewtopic.php?t=759&postdays=0&postorder=asc&start=0 )
LG Martin
Das klingt theoretish alles shoen und gut und kann sicher auch eine ganze weile gut funktionieren. Aber ich bin in sollchen Sachen doch ehr pessimistisch. Vertraue dem Durchhaltevermoegen der Menschen nicht so sehr.
Hast du eine Art Grundstatute fuer diese Komune, z.B Oekologische Menschen leben und arbeiten zusammen auf einem Oekohof oder Glaubensgemeinschaft, etc.? Vielleicht kann ich mir eure Situation dann besser Vorstellen.
Lg Lukas
Nachdem ich schon vor Jahren meine Arbeit innerlich gekündigt habe und nur mehr das nötigste in der Firma arbeite, kreisen meine Gedanken jetzt mit Anfang Dreißig immer mehr um das Thema auswandern.
Wie manch andere hier verabscheue auch ich die Konsumgesellschaft und suche nach einem Weg, mit so wenig Arbeit wie möglich durchzukommen.
Stichwort: Arbeiten um zu leben und nicht, leben um zu arbeiten.
Leider geben die einschlägigen Internetplattformen nicht viel her.
Weder möchte ich in einer Kommune wohnen, noch völlig auf die Errungenschaften der Zivilisation verzichten. Sekten und andere Glaubensgemeinschaften, sowie Menschenansammlungen sind mir zuwider.
Wunschziel: gemäßigte Klimazone
Wunschwohnart: Hütte, Blockhütte
Wunschpartnerin: schweigsame, zärtliche Einheimische
Ich bin ratlos.
Vermutlich werde ich bis ans Ende meiner Tage als frustrierter Systemsklave mein Dasein fristen und mich abends von den volksverdummenden Medien berieseln lassen, damit ich keine Zeit habe um über mein Schicksal zu sinnieren.
Mit billigem Wein von der Tankstelle werde ich mich auf den künftigen Arbeitstag vorbereiten und den Chef sowie seinen engagierten Mitarbeitern ein spöttisches Lächeln schenken.
Danach werde ich nur die allernötigste Arbeit verrichten, damit ich so bald als möglich im WWW über das Aussteigen recherchieren kann.
Außerdem: mich meinen Tagträumen als erfolgreicher Schriftsteller hingeben.
Was interessieren mich Umsatzziele? Warum den Menschen einreden, dass sie unsere Produkte (überflüssiger Schrott) brauchen? Waum sollte ich Angst um meinen Arbeitsplatz haben?
Kapitalismus ist die größte Scheiße! 40 Stunden arbeiten?
Schaut doch mal abends in der U-Bahn in die Gesichter der Menschen! Ausgelaugte Zombies, die nur nach Hause fahren, um sich für den nächsten Arbeitstag auszuruhen.
Es reicht! Ich werde kündigen! Der Trottel von Chef kann dabei noch froh sein, wenn er keine schwungvolle Rechte in die Fresse kriegt!
Grüße von einem Emmigranten, der nicht weiß, wohin er emmigrieren soll.
Bist im richtigen Forum gelandet !