Diese Gesellschaft, in der wir in der „westlichen Welt“ leben, ist eine Gesellschaft, deren übergeordnetes Ziel es ist, irgendwie an Geld zu kommen. Erfolg ist alles. Kapital ist das Wichtigste. Wer Besitz hat, gilt als wichtige Persönlichkeit, auch wenn ebenjene zu Wünschen übrig lässt. Der starke Charakter zählt nur, wenn er seine Fähigkeiten zur Besitzvermehrung nutzt.
Familienleben wird mehr und mehr die Ausnahme, immer mehr Menschen leben ein einsames Singledasein. In den – meist abfällig betrachteten – Ländern der sogenannten dritten Welt fehlt es zwar an vielem, doch der Familienzusammenhalt ist meist intakt. Deutlich wird das auch durch diese etwas andere Art der Patenschaft. Vereinsamte Menschen der „ersten Welt“ suchen Familien in den ärmsten Ländern der Welt als Paten (die offizielle Seite, sofern es sie gibt, habe ich nicht gefunden). Solche Sachen führen dazu, dass mir in dieser Welt immer unbehaglicher wird und ich darüber nachdenke welche Alternativen möglich sind. Kurzum, ich denke ernsthaft darüber nach, wie man auf realistische Art und Weise aussteigen kann. Dieses Blog soll der Diskussion dienen.
@ Martin, witzige Kommentare heut’… ;-))
Hab mir die Lage mal angeschaut, Karte, Satelit, Hybrid, kan man sich gut vorstellen, meine Meinung dazu hab ich oben schon öfters geäußert, danke für den google link…
Karin brauch einen fetten Investor, ich glaub, eine handvoll Aussteiger werden da nicht glücklich werden…
hab da einen Parkplatz gesehen von 200 Meter kantenlänge, die Pilgerei wird mir lästig…
Am Fuße des plateaus ist alles komplett dicht besiedelt, der Smog zieht über uns hinweg, vorallem wenn’s BRENNT…….. ort ist von der Küste zu weit entf. keine einzige Wasserstelle oder Flusslauf weit und breit, mir gefällt der östliche Teil der „Halbinsel“ wesentlich besser…
Wenn man das Grundstück kaufen muß, (hab ich oben irgendwo gelesen), kann ich mich überall auf dem Planeten niederlassen, wo’s schön, dünn besiedelt und billig ist…
also, ich werde wohl die Finger davon lassen…
was meint ihr???
Alles Gute, A.
ja das mit dem „erst kaufen“ hab ich erst ganz am Schluss bemerkt. Durch den sicheren Auftritt war ich der Meinung das alles schon „sichere“ Sache sei, also Grundstück vorhanden und deshalb diese Ortswahl. Wenn kein Grundstück vorhanden ist sondern erst angekauft werden muss, kann ich mir auch wahrhaftig einige schönere Stellen bzw günstigere vorstellen, wo Wasser vorhanden ist, Abwasserproblem geklärt und keine keifende Schwiegermutter als Nachbarin vorhanden. Der Preis des Grundes auch nihct berauschend. LN kostet in Österreich auch nur einen Euro/m² und dort ist es noch dazu Naturschutzgebiet, es wird nie ein Bau genehmigt werden…
Mir persönlich würde auch ein Bachlauf oder See an der Grundgrenze sehr gut gefallen, — war früher für uns überhaupt Voraussetzung für einen Ankauf, auch bei unserem ersten Haus an der Feistritz. Heute sind wir da nicht mehr sooo darauf fixiert, weil es nur wenige Objekte gibt die darauf zu´treffen/ man sehr eingeschränkt ist…
Ein Haus das mir von der BEschreibung und Bildern gut gefällt wäre dieses: http://members.chello.at/landhaus/11.html
Aber etwas kleines Grundstück und der Preis…
LG Martin
Ich hoff die anderen findens auch lustig und ich tret nicht wieder irgendwem auf die Zehen 😉
Ungarn scheint mir zur Zeit von den hier genannten Ideen die realistischste zu sein, leicht zu finanzieren, jede Menge Auswahl, geringes Risiko über den Tisch gezogen zu werden, da auch shcon viele heimische Firen die Kaufabwicklung übernehmen und alles prüfen können, letztendlich nciht zu weit weg und nicht sooo different wie zB Karibik, man kennt sich so halbwegs aus, wenn man mal die Sprache halbwegs spricht…
Wenig los heut, schreibt was 😉
LG M
Hi!
Freu mich schon sehr auf die Strohballenhäuser- Info, hört sich einfach gut an! Herstellungsart, Gestaltungsmöglichkeiten und auch oder vor allem die niedrigen Kosten.
Martin, schönes Häuschen! Die Bilder laden zum Leben ein!
Passt zwar eigentlich nicht in den Blog, aber ich stelle ohne Kommentar einfach was rein, was ich eben gefunden habe.
http://www.garten-foto.de/imgblog/,foto,user,bubo,tag,Sonstiges,90607,orig.html
Würde mich sehr für amerikanische . indianische Überlebenswise intereressieren.Auch für Pflanzenheilkunde. Überlege immer mehr aus dem privaten Chaos auszusteigen.
Ueberlebensweise der Indianer??? Du meinst wohl ehr die Art zu leben, wie die Indieaner.
Ums Ueberleben mussten die Indianer erst kaempfen, als Kolumbus und er Rest der Europaer in Amerika gelandet sind und ihnen einfach ihr Land und ihre Freiheit genommen haben.
@Martin, Alex, Katrin und andere.. hoffe es klappt mit eurer Idee. Hoert sich ja schonmal ganz interessant an. Hoffe es ist nicht wieder ein Schuss in den Ofen;-))
Lg Lukas
Pflanzenheilkunde ist ein sehr interessantes Gebiet und macht viele Arztbesuche überflüssig. Ist auch eine Alternative zur Krankenversicherung…! Auf jeden Fall gibts genug Literatur für eine gute und umfangreiche Heilpflanzen-Apotheke.
Ha! hab ein Zimmer in Aussicht! N bisschen außerhalb von Linz: 15 Kilometer.
@martin
Ja Laufen war eigentlich das einzige was ich wollte. Ich liebe Wandern, auch wenns noch so langsam is. Leider streiken meine immer schon etwas untalentierten Kniegelenke momentan. Ich hoff es funzt trotzdem mit Laufen aber ich denk eben über ne Alternative nach. Moped is auf jeden Fall interessant. Vor allem kann ich dann auch nen weiteren Trip ins Auge fassen.
Hm also was eure Pläne angeht is alles interessant. Für mich momentan nich aber in n paar Jährchen vielleicht. Wie genau solls eigentlich aussehn ? Wie stellt ihr euch denn so die Versorgung vor ? Totale Selbstversorgung hört sich immer nach true fucking Alternative an. Aber das will hier niemand machen oder? Ich auch nich. ^^ Also viel aus Eigenanbau und so gern, aber ganz alles selber machen funzt einfach nich scheint mir.
Also mit was Geld verdienen?
Wie stehts bei euch mit den Ansprüchen? Strom, warm Wasser, Klamotten, Alkohol, Fernsehen, Internet, usw….auf was könnt ihr garnich verzichten ? Oder wie stellt ihrs euch konkret vor?
Was anderes, meine Schwester hat mir heut erzählt ÖffÖff käme die Woche zu „TV Total“. Ist das wahr? Der Schenker-gründer geht zu Pro Sieben und lässt sich da verhöhnen? Die einzige Rechtfertigung hierfür wäre, dass er seine Idee nem anderen Spektrum von Leuten eröffnen will….Aber ich weiß ncih was ich davon halten soll. Genauer gesagt weiß ich nich was ich von ihm halten soll und urteile auch garnicht über ihn. Hatte von euch schon jemand Kontakt mit ihm? Ich bin schon an ihm und seiner Philosophie interessiert und werd ihn daher auch nächstes Jahr mal besuchen. Kennt ihn jemand persönlich? Hat jemand ne Doku über die Schenker gesehn?
Na gut, ich hau mich aufs Ohr
MfG
Demian
Was Pflanzenheilkunde anbelangt kannn ich „Die Grüne Apotheke“ empfehlen:
http://www.amazon.de/Gr%C3%BCne-Apotheke-J%C3%B6rg-Gr%C3%BCnwald/dp/3774264643/ref=sr_1_1/302-9334415-9950400?ie=UTF8&s=books&qid=1189562420&sr=1-1
Verrückte KonsumWelt, Stichwort Media MArkt Eröffnung Berlin Alexanderplatz:
http://www.welt.de/webwelt/article1177330/Viele_Verletzte_bei_Media-Markt-Eroeffnung.html
http://www.youtube.com/watch?v=RR0S_coLqPg
http://www.abload.de/img/mmklmmn.jpg
Hallo Demian,
Ich spreche nun nur für mich, mit den anderen gemeinsam gobt es derzeit ja (noch) keine Vision.
Ich möchte eine Art Gemeinschaft, böse Komune gründen.
Aber damit meine ich glaube ich was ganz anderes als Du jetzt glaubst oder verstehst ( was ioch so aus Deinen bisherigen Beiträgen rauslas). Kein Gefängnis, Verpflichtung, Kein Fron und Strafdienst an der Gemeinschaft, sondern Freundschaft, Miteinander ei Zuhause wo jemand auf einen wartet, wenn man nicht da ist.
Das gibts auch schon, ich war schon in ein paar Gemeinschaften wo das klappt, selbstverwaltet, selbstorganisiert, eigenverantwortlich und anarchistisch.
Alle Geschichten und details hier zu schreiben würde wohl jeden Rahmen sprengen.
Die meistenGemeinschaften die ich kennelernte waren für mich „unpassend“
Die beiden in denen ich kurz mitgelebt habe gibt es heute nicht mehr… egal
Anspruch: für mich und meiune Familie reicht im Prtinzip ein Grundstück, eine Wiese – alles was mehr ist ist gut, alles andere, was nicht ist und benötigt wird, kann ich mir selbst richten. Es soll eine Meldung als Hauptwohnsitz möglich sien. Wenn Gebäude vorhanden sind wäre das ok, wir wären froh., wenn man irgendwo einen großen gemeinschaftsraum einrichten könnte und Platz für eine Werkstätte und zum Lagern diverser Utensilien wäre.
wenn Zimer zum wohnen da sind ists ok, sonst würde ich auch sehr gerne i einem alten BAuwagen oder auch ausrangierten Wohnwagen schlafen, wenn kein Strom vorhanden kommen Solarzellen aufs Dach.
Sommerüber würde meine Frau gärtnern, wenn die Gemeinschaft das will würde ich mich als Tierpfleger einbruingen, dann müsste aber jemand dabei sein, der diese Aufgabe teilen willl und in der Zeit wenn ich nicht da bin das weitermacht. Wir sind durch unsere Erfahrungen der letzten 10 Jahre in der Kage etwa 70-85% je Lage und Möglcihkeiten des Grundstückes, unserer Nahrung selbst herzustellen.
Finanzen: Ich würde weiterhin jobben wen es sich passend ergibt oder ein Unternehmen gründen wenn die Lage entsprechend ist um die geringen unkosten zu betsreiten – im Prinzip würde für uns bis auf den Ortswechsel alles so weitergehen wie bisher, nur das wir in einer Gruppe integriert wären.
Zwischendurch würden wir nach wie vor Reisen, und immer wieder kehren und ich ahbe auch nichts dagegen wennd as andere ebenso machen – im Gegenteil ich sehe es als Bereeicherung und mit dem einen oder anderen muss man sich dann eben absprechen, wenn man aufgaben teilt die man nicht an dritte abgeben kann/will.
LG M
Hallöle,
@ Martin: Ein nettes Häuschen, DAS ist so ein Beispiel, wie’s aussehen könnte… 100 000 € ist natürlich viel zu teuer, mit MAX. 4 Leuten wär’s interessant…
Bisschen mehr Grund, billiger wäre schön……..
In Ungarn bekommst Du ähnliche größen für ca. 10 000 € und billiger…
@ Demian, Ich denke „TV-Total“ ist die falsche Plattform für ÖFF ÖFF und dem Thema ausstieg, Raaab zieht wie vieles andere auch ins lächerliche und das Thema wird verheizt, glaube nicht dass ÖFF ÖFF sich dort wohl fühlen wird, besser er würde bei Kerner oder Beckmann sitzen…. villeicht zeigt Pro 7 wieder mal ein anderes Thema statt dessen, wie letztens mit den Strohballenhäusern………….
Habe vor etwa 4 Jahren eine Doku von ÖFF ÖFF auf VHS aufgenommen, 30 Min., wenn Du die Cass. zum Selbstkostenpreis & Versand haben möchtest, kann ich sie Dir gerne überlassen!
Ansprüche: Strom wär gut, ist nicht zwingend, je nach Klima/Lage, Wasser ist ein Muß, WARMwasser wäre schön, auch je nach Klima/Lage, Klamotten uninteressant, Marke Aldi, Schönauer, ÖFFÖFF, Selbstgemacht, auch sehr abhängig von Klima/Lage, Alkohol: Bier wär geil, in der Karibik Rum, sonst reicht mir : Kaffee, Milch (Kakao), WASSER (Tee)…. Fernsehen: In schönen warmen Gefilden, wo man sich das GANZE Jahr draußen aufhalten kann, KEIN TV, sonst villeicht doch, für Dokus und Infos, schon eher ein Radio mit Emfang für D., Internet: Am liebsten NEIN, villeicht gibt’s aber situationen, wo man nicht drumherum kommt, etwas zu bestellen oder zu verkaufen… (z.B. in Cuba, Autoersatzteile für Buick 51) Kühlschrank (Mit Solar) wäre nützlich, auch hier gilt: Je nach Klima/ Lage……….
Beispiel 1: Mariazeller Land, Österreich, 500 Meter höhe, nähe Wasserquelle. Strom, WARMwasser, warme Klamotten, isoliertes Haus, Bier, TV, kein Internet, kein Kühlschrank, (Keller)…
Beispiel 2: Provinz Pinar del Rio, Cuba, 200 Meter Höhe, nähe Wasserquelle, Lagune, Wasserfall, KEIN Warmwasser nötig, KEIN Strom, Klamotten: Badehose und T-shirt, Rum, Bier, selbstgebranntes aus Süßkartoffel, Kokos… KEIN TV nötig, aber Internet wird wohl gebraucht…
Möchte eigentlich auch KEIN Telefon/Handy an meinem Aussteigerziel…
Froschwasserversorgung °°° ha, köstlich, diese Stehenden Gewässer……..wenn die Sonne alles aufgeheizt hat………… die Gesundheit wird sich bedanken……. und ständig vertrockneter Boden, und ständiges Wasserschleppen und giessen im Sommer………
A.
Olà, Katrin, bitte melden……………..
Mamma mia kaum mal ein paar Tage nicht mitgelesen, hängt man erst ne Std. über den Ideen und Schreiben von Euch allen. Hallloooo erst mal….
Also Martin: Wir haben zwar 80 ha Grund, ABER: 12 ha gehörten mir,meinem Mann und meinem Vater und wurden nach dessen Tod von meiner Stiefmutter angeeignet. Lange Geschichte… Die restlichen 68 ha gehören uns zu je einem drittel (und sind an die Bauern verpachtet)und innerhalb dieser sind drei mit je 1-2 ha verkauft worden und haben, bzw. hatten schon ne Baugenehmigung. Da auf dem einen schon der Grundstein gelegt ist, das Platteau für den Wassertank gebaut ist, dachte ich es evtl. käuflich zu erwerben, da der Besitzer ebenso verstorben ist und seine Frau kein Interesse hat, da unten was zu machen. Unser Haus ist 10min. entfernt und hätte alles, was man evtl. benötigt, wenn einem was ausgeht. Und der Obstbaumbestand ist nicht von schlechten Eltern. Seit Daddy tot, macht Stiefmutter im Garten eh nur noch das Nötigste, weil keine Zeit und sie arbeiten muß.
Das ist aber nur ne Option kein Zwang!
Bin auch für Ungarn zu erwärmen, da abstammungstechnisch ja schon erwähnt, Bezug da, Muttersprache!
Ungarn ist halt a net billig und man muß gleich zahlen…in Italy kann ich mit der momentanen Besitzerin handeln und vielleicht ne Anzahlung machen und den Rest abstottern… Aber ganz ehrlich – es ist viel nostalgisches und Papas Gedenkspiel mit dabei… Also nur eine Option, kein MUSS
Europa wäre mir persönlich am liebsten, weil am sichersten und wenn alle Stricke reißen sollten, ist man auch wieder in D daheim…
Der Kartenauszug ist ganz o.k,wenn man dann mit dem cursor die 8km den Berg noch hoch fährt an San Matteo vorbei und dann links, dann ist man fast bei uns… Wie gesagt, hab auch fernweh und wenn wer fahren will, laßt uns mal zum Gargano fahren…
LG an Alle Karin
hey martin!
„Kein Gefängnis, Verpflichtung, Kein Fron und Strafdienst an der Gemeinschaft, sondern Freundschaft, Miteinander ei Zuhause wo jemand auf einen wartet, wenn man nicht da ist.“
Naja, wenn wir von einer guten Gemeinschaft sprechen dann meinen wir damit das gleiche. Nur hat man natürlich gegenüber seiner Freunde auch ein gutes Stück Verantwortung. Das is natürlich nichts falsches und wenn man sich irgendwo niederlässt natürlich das einzig sinnvolle. Aber eben auch diese Verantwortung will ich im Moment nicht. Wenn ich über ein Konzept nachdenke gehört das dazu das is klar. So für heute nur dieses Missverständnis ausmerzen, morgen schreib ich mehr.
MfG
Demian
hi Alex,
Wasser ist klar, das ist Pflicht, am besten Trinkwasser.
Wenn nur „Brauchwasser“ am Grundstück ist muss man das Trinkwasser zur Not in Flaschen kaufen, Aber zum gießen und für die Dusche will ich nicht auch noch etwas herbeikarren müssen…
WARMwasser ist kein Thema, mittlerweile habe ich zwei von diesen Dingern auf Lager, funzt prima und ist auchgleuch warm im Bad:
http://www.bboard.de/board/ftopic-94076572nx22786-30.html
Ich sollte vielleicht noch erklären was ich mit“ ein Unternehmen gründen“ meine, ich hab natürlich nicht vor, groß in die Wirtschaft einzusteiogen, sondern nur das nötigste an finanziellen Mitteln herbeizusschaffen, und es wäre evtl einfacher ein eigenes Projelkt zu haben wo sich Gemeinschaftsmitglieder Geld beschaffen können, als jedesmal wieder einen neuen Job zu suchen für ein paar Wochen und dann wieder zu kündigen bis man den nächsten braucht usw…
Möglichkeiten wären zB in der Vermarktung eigener Produkte und Überschüsse aus der „Selbstversorgungslandwirtschaft“,
Emtrümpeöungen, Handel mit Altwaren, Hausbetreuung oder Umzug/Direktkurier.
Wenn das viele sind die da mitmachen braucht der einzelne nie wirklich viel zu arbeiten und es reicht trotzdem um sich zu finanzieren ohne lang Jobsuche treiben zu müssen. UND zumindest in Österreich sind all diese „freie Gewerbe“ die man einfach so anmelden kann, wird wo anders wohl auch nicht schwieriger sien, eher einfacher…
LG Martin
Liebe Karin,
Über Europa denke ich ohnehin nicht hinaus, würde ich mich ja selbst in Ungarn nur in einer deutschsprachigen Guppe niederlassen, wo zumidest einer der Sprache von Anfang an mächtig sien sollte.
Aber das Grundstück würde ich schon ausbezahlen, wenn man von Anfang an .- wo eh sicherr noch investiert werden muss, Raten abzustotterm hat, kann da imEndeffekt nie was draus werden… da hinkt man immer nur den Zahlungen hinterher und ist dem „System“ mehr verpflichtet als die „normalen“…
LG Martin
Hey Alex
Danke für das Angebot mit der Kasette, aber ich denk das is nich nötig. ÖffÖff hat mir geschrieben er is morgen bei „Tv Total“ zu sehen wenn ich das richtig verstanden hab. Mal sehn was er für einen Eindruck macht, weiß noch nicht was ich von ihm halten soll. Mir kommt das ganze reichlich seltsam vor…Anyway
@martin
hast du Erfahrung mit Solarzellen? Teuer?
Würde mich schon interessieren wie die Gemeinschaften so aufgebaut waren wo du gelebt hast. Nur so ganz kurz n paar Details wenn du Lust hast was zu erzählen. Also wie viele Menschen waren dabei? Wo war das? Wie sah so der Alltag aus und die Versorgung?…
Was Kommunen angeht hab ich mich vor ner Weile auch ein wenig umgehört….muss man wohl mal mitgelebt haben um das zu beurteilen aber is durchaus interessant teilweise. Haha, irgenwo hab ich auch sone Art Kommunen-kennenlern-tour nach Italien oder so gesehn. Mit was man nich alles Geld macht *g*
MfG
Demian
Solarzellen sind in der Anschaffung so teuer, das sie in Wirklichkeit unwirtschaftlich sind. Wirtschaftlich ist wahrscheinlich ein Stromaggregat. Ich würde trotzdem Zellen kaufen, da ich ohnehin nicht viel Strom brauche und nihct ständig Sprit nachfüllen will und mich dann mit Lärm volldröhnen.
Mit einer Solaranlage um 1500 Euro bin ich ganzjährig autark mit Strom versorgt. Da läuft der Kühlschran dann auf Gas, und zum Betrieb von 220V Werkzeugen (Stichsäge, Kompressor, etc) brauicht man ein kleines Agregat das fast nei läuft (ca80 euro Anschaffung, 1 lt 1:50 Gemisch ind er Std.) Alles andere geht dann mit 12V. Will man auch noch einen 12V Kompressorkühlschrank betreiben um das GAs zu sparen kostet die Solaranlage wohl um die 2000 Euro.
Das ganze ist mit Gelbatterien zum speichern gedacht und die müssen wohl auch wieder alle paar Jahre (5-10) erneuert werden? (keine Erfahrung in dieser Richtung) was fast die Hälfte der ANlagenkosten ausmacht.
Den Umweltgedanke einer Solaranlage stelle ich in Frage, erstens wie erwähnt aus finanzieller Sich unwirtschaftlich, zweitens hat die Alage, insbesondere die Batterien nur eine bestimmte Lebzeit, drittens frage ich mich immer wie viel Energie die Herstellung einer solchen Alage und die Notwendige Forschung verbraucht hat und wie viel/wenig eine solche Anlage in Ihrer Lebzeit ausspucken wird. Ich kann das freilich weder berechnen noch genau abschätzen, fürchte aberm, das auch diese „Alternativenergien“ letztlich nur ein Gewinn für die entsprechende Wirtschaft und Industirie sind, wäre dem nicht so würde sie keiner produzieren… Ob die Umwelt nun wirklich in irgendeiner Weise entlastet wird, stelle ich in Frage.
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Ich habe bisher immer nur in gnaz kleinen Gemeinschaften mitgemacht.
Bei der ersten waren nur zwei andere Mitglieder, 100% selbstversorgung, schwieriges Verhältnis
die zweite bestand aus 5 Personen und uns, Landwirtschaftlicher Betrieb (Rinder), Demeter, Antroposophen, war nicht das unsere – keine „religiösen“ Interessen( das ist schon irgendwie Sektenwahn)…
Die Aufnahme vom Erdhaus sta,,t von einem Gemeinschaftsgründungsversuch in OOE, wo gleich zwei Gemeinschaften entstehen sollen, aber auch sehr schwierige Menschen dort, haben die nur mal kurz besucht und für uns entschlossen uns nicht zu beteiligen.
Die eine Gemeinschfat besteht aus einem Gründungsteam aus 4-6 Leuten, ist ein Gärtenereibetrieb – ,meiner Meinung nach will der Gärtner billige Arbeiter für siene Gärtnerei, alternatib´v verpflichtete Sklaven für seine Gärtnerei ansiedeln.
Die zweite 5 km entfernte Gemeinschaft besteht zur Zeit aus nur 2 Personen die dringend Interessierte für ein Projekt suchen aber auch sehr kränklich und schwierig sind, ich vermute auch da das es um „Arbeitskraft“ gheht, das man selbstd en Anforderungen des tägl Lebens nicht mehr gerecht wird.
Schlechte Voraussetziungen gerade wenn man etwas aufbauen will. Meist wird zumindets die Anfangsphase mehr Energie kosten als das normale Leben … Wenn das dann auch noch schwierige Menshcen sind die slebst diese Energien nicht mehr aufbriungen können – gratuliere. Auch finanziell war das dort eigentlich alles sehr schwach beisammen da die beiden seit längerer Zeit keiner BEschäftigung nachgehen können und zahlreiche Investitionen anständig sind…
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Dann gibts da noch den Wagenplatz in Wien von dem ich vor einem halben Jahr das erste Mal etwas gehört habe. Das wäre eine funktionierende Gemeinschaft derzeit um 10 Mann, alle sehr nett, reghelmässige Treffen und Veranstaltungen, haben jetzt auch wieder einen eigenen Platz, ich bin so dann und wann dort, gefällt mir ganz gut, ein Problem ist,d as die Mitglieder einfach alles Sammeln was sie bekommen können und so regelmässig der Platz zugemüllt ist und wieder alles zur Entsorgung gekarrt werden muss.
Schreit irgendwo wer: alte Computer zu verschenken, kommt das sofort auf den Platz, das Zeug ist meist EDV-Schrott unbrauchbar und kugelt dann ind er Gegend herum bis es entsorgt wird…
Was für mich auch ein bischen ein Minus ist ist das politische Engagement der Gruppe – politik und Religion sind rote Tücher für mich – ich will damit nichts zu tun haben.
Aber das tägliche Leben dort ist ganz ok, ist eine Gruppe der ich mich anschliesen könnte…
LG Martin
http://derstandard.at/?url=/?id=2976445
lg m
von tvinfo
Heute zu Gast: ‚Schlag den Raab‘-Spielleiter Matthias Opdenhövel (37). Er wird am 15. September 2007 die sechste Show moderieren … Außerdem: Aussteiger Jürgen Wagner (43), auch ‚Öff Öff‘ genannt, lebt in einem Wald in Sachsen und ernährt sich von Würmern, Ameisen und Beeren.
Alltag:
in der ersten Selbstversorgergemeinschaft habe ich zuerst im hasu später in einem Zelt gewohnt. Viel Zeit verbrachten wir am Acker, beim Zäunen der Koppeln für die Tiereund beim mähen des Heu`s, da wir alles händisch bzw mit zugpferden bestellten.
Wenn Heu zu mähgenw aren stand ich meist gegen 5 Uhr auf und traf mich um halb 6- 6 mit fritz auf der wiese. Da waren die Temperaturen meist noch ok und wir beganneb mit der Sense zu mähen bis es zu heiss wurde. Da die Wiesen recht mager waren und wir das Gras nichtw enden mussten lagen wir den restlichen Tag in der Hängematte wenn nichts anderes zu tun war um Abends mit dem Pferdewagen das Heu einzufahren. Die extreme Hitze dort trocknete das Heu in einem Tag locker fertig, nur ganz selten wenn unerwartet Regen kam mussten wir es auf Haufen zusammentun um es nach dem reegn wieder aufzubreiten, damit es weniger nass und danach schneller trocken wurde. Abends nachdem das Heu drinn war arbeiteten wir meist noch ein zwei Std am Acker.
Bei der anderen Gemeinschaft war ja ein Landwirtschaftlicher Betrieb: dort hattenw ir ein Zimmer für uns, und eoinen Raum mit kleiner Küche für das Frühstück. Mittag und Abend wurde gemeinsam gegessen. Ich arebitet meist an der renovierung des Hauses, Karl bestellte die Landwirtschaft alles maschinell, was mit den Maschoinen nicht ging wurde gemeinsam erledigt. Ansonsten Arbeit im Kuhstall, Bau von Liege/Ruheboxen, Melkstand und Fressgattern, Reparaturen an Ladewagen und anderen Maschinen, Lebensmittel wuren vom BIOHändler direkt and en Hof geliefert weil wir genug verbrauchten das sich eine Zustellung vom Großhändler machen lies, NA und regelmässig entlaufene Rinder einfangen, Kutsche fahren usw.
LG Martin
merde es funzt nich